Keine Frage – dieses Mal stammt der Bericht von mir. Ihr musstet zwar eine ganze Weile darauf warten, aber wie die Überschrift schon verrät, habe ich gleich mehrere Highlights aus meinem Leben im Gepäck. Bevor wir jedoch dazu kommen, müssen wir euch ja auch noch erzählen, wie dann letztendlich Ostern war. Am Ostersamstag hieß es für alle: ab auf den Deckel zum Osterlauf! Neben dem klassischen Eierlaufen drehten wir auch einige sportliche Runden über den Deckel. Und als wäre das nicht schon schön genug gewesen, haben wir dabei auch Löschi mal wieder getroffen. Apropos Laufen: Das Thema wird in diesem Bericht noch häufiger auftauchen. So viel sei schon einmal verraten – die Laufschuhe kamen in den letzten Wochen nicht gerade selten zum Einsatz.
Viel werde ich dieses Mal zwar nicht beitragen können, aber diesen Abschnitt hat mir mein kleiner Bruder freundlicherweise überlassen. Wie man auf den Bildern oben unschwer erkennen kann, meinte es das Wetter am Ostersamstag zunächst noch richtig gut mit uns. Am Nachmittag strahlte die Sonne, doch gegen Abend wurden die Wolken langsam mehr. Zum Glück blieb es trocken, sodass wir gemeinsam mit den Nachbarn den Tag gemütlich ausklingen lassen konnten. Natürlich durfte dabei auch das traditionelle Marshmallow-Grillen über dem Feuer nicht fehlen. Am Ostersonntag zeigte sich das Wetter dann leider von seiner nassen Seite. Deshalb musste der Osterhase – wobei hier doch wohl niemand mehr ernsthaft an den Osterhasen glaubt, oder? – kurzerhand alle Überraschungen im Haus verstecken. Aber ich muss zugeben: Das hat er wirklich hervorragend gemacht. Für manche Verstecke musste man schon ganz genau hinschauen, um sie zu entdecken. Einige Überraschungen tauchten sogar erst Tage später wieder auf. Offenbar hatte der „Osterhase“ selbst irgendwann den Überblick verloren und konnte sich nicht mehr erinnern, wo er alles versteckt hatte.
Nun aber zu meinem ersten großen Highlight: Eine Woche nach Ostern war es endlich so weit – meine Erstkommunion stand bevor. Ich kann euch sagen, wie sehr ich diesem Tag entgegengefiebert habe! Und schließlich war es ja nicht so, dass ich nichts dafür getan hätte. In meinem Heftchen hatten sich über die letzten Wochen bzw. Monate fast alle Stempel für Kirchgänge und Unterrichtsstunden angesammelt. Da durfte ich mich am Ende schon ein bisschen stolz fühlen. Umso schöner war es, dass an diesem besonderen Tag wirklich alle gekommen waren, um gemeinsam mit mir zu feiern. Das hat die Erstkommunion für mich zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht und war sicherlich einer der schönsten Tage des Jahres, soviel kann ich jetzt schon mal sagen.
Ich gehe davon aus, dass die meisten von euch sich denken können, warum ich mich auf diesen Tag so sehr gefreut habe. Genau – bei einer Erstkommunion gibt es schließlich jede Menge Geschenke, und gefühlt sogar noch mehr als an Weihnachten! Natürlich konnte ich es kaum erwarten, alles auszupacken. Dabei war ich allerdings nicht allein, denn die anderen ließen es sich nicht nehmen, tatkräftig beim Auspacken zu helfen. So wurde jedes Geschenk gemeinsam bestaunt und ausgiebig begutachtet. Und was soll ich sagen? Meine Erwartungen waren schon ziemlich hoch – wirklich ziemlich hoch! Aber sie wurden tatsächlich noch übertroffen. Über jedes einzelne Geschenk habe ich mich riesig gefreut.
Zu einem so festlichen Anlass gehört natürlich auch ein passender Rahmen. Deshalb habe ich meine Gäste nach der Feier in einen wunderschön geschmückten Festsaal eingeladen. Dort erwarteten uns festlich gedeckte Tafeln, die dem besonderen Tag mehr als gerecht wurden. Gemeinsam wurde gegessen, gelacht und gefeiert – und für einen Moment fühlte es sich tatsächlich an, als würden wir wie Könige an einer prächtigen Tafel speisen.
Jajaja, Papa musste natürlich kurze Zeit später noch einen draufsetzen. Während ich mich noch über die Feier meiner Erstkommunion freute, war er schon wieder beruflich unterwegs. Diesmal verschlug es ihn nach Wien, wo er im berühmten Wiener Rathaus zu einem Kongress eingeladen war. Das Rathaus ist schon von außen ein beeindruckendes Gebäude mit seinen hohen Türmen und der prächtigen Fassade. Noch beeindruckender ist allerdings das Innere. Gemeinsam mit den anderen Kongressteilnehmern durfte Papa im großen Festsaal speisen – einem riesigen, prachtvollen Saal mit hohen Decken, kunstvollen Kronleuchtern und einer Atmosphäre, die an vergangene Zeiten erinnert. An den festlich gedeckten Tafeln ließ es sich offenbar ganz hervorragend aushalten. Und wer weiß – vielleicht haben dort tatsächlich schon Könige, Kaiser oder andere bedeutende Persönlichkeiten Platz genommen. Aber nicht, dass nur Papa sich eine schöne Zeit gemacht hätte. Mama hat sich bei bestem Wetter mit ihren Freundinnen in Hannover getroffen. Dort standen zwar keine Kronleuchter und keine Bürgermeister auf dem Programm, dafür aber jede Menge gute Gespräche, gemeinsames Lachen und eine entspannte Zeit unter Freundinnen.
So, jetzt darf ich mal wieder das Wort übernehmen. Wie mein kleiner Bruder bereits angedeutet hat, werden die Laufschuhe in diesem Bericht noch eine wichtige Rolle spielen. Kaum war Papa am Freitagabend von seiner Reise nach Wien zurückgekehrt, durfte er am nächsten Morgen schon wieder früh aufstehen. Ausschlafen war also nicht drin, denn der Hamburger Zehntel stand an. Den Anfang machte mein kleiner Bruder mit seiner Schule. Am frühen Nachmittag war schließlich meine Schule an der Reihe.
Für alle, die das Zehntel nicht kennen: Dabei laufen Kinder und Jugendliche ein Zehntel der Marathondistanz, also rund 4,2 Kilometer. Mit etwa 12.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist es sogar der größte Schülerlauf Deutschlands. Schon allein die vielen Läuferinnen und Läufer, die bunten Schulshirts und die Stimmung rund um die Hamburger Messe machen den Tag zu einem ganz besonderen Erlebnis. Und wir haben beide wirklich alles aus uns herausgeholt. Vom Start bis ins Ziel haben wir gekämpft, durchgehalten und jede Menge Einsatz gezeigt. Am Ende standen für uns nicht nur tolle Zeiten auf der Uhr, sondern auch das gute Gefühl, unser Bestes gegeben zu haben. Als wir schließlich die Ziellinie überquerten, waren wir zwar ziemlich außer Atem, aber mindestens genauso stolz. Die Medaillen, die wir im Ziel umgehängt bekamen, hatten wir uns mehr als verdient. Schließlich bekommt man so eine Auszeichnung nicht einfach geschenkt – dafür mussten wir erst die 4,2 Kilometer meistern.
Das Wetter hatte in diesen Tagen manchmal seinen ganz eigenen Kopf. Mal zeigte sich die Sonne von ihrer besten Seite, mal versteckte sie sich wieder hinter dicken Wolken. Aber sobald auch nur ein paar warme Sonnenstrahlen durchkamen und die Temperaturen nach oben kletterten, gab es für uns kein Halten mehr: Der Pool wurde aufgebaut! Natürlich war das Wasser anfangs gefühlt eisig. Wirklich eisig. Bei den ersten Schritten hinein fragte man sich jedes Mal aufs Neue, ob das wirklich eine gute Idee war. Doch sobald man sich überwunden hatte und einmal komplett drin war, machte es plötzlich riesigen Spaß. Und spätestens nach den ersten wilden Wasserschlachten dachte niemand mehr an die kalte Temperatur. Aber auch an den Tagen, an denen das Wetter nicht mitspielte, wurde uns ganz bestimmt nicht langweilig.
Nein, wir sind immer noch nicht bei meinem Geburtstag! Eine Woche vorher stand nämlich erst einmal etwas fast genauso Wichtiges an: Der Release der neuen Pokémon-Kartenserie „Wachsendes Chaos“. Natürlich musste ich da sofort los! Mein Plan war eigentlich glasklar: Von meinem Kommunionsgeld wollte ich mir ein ganzes Display kaufen – also ein Paket mit 36 Boosterpacks. Aber Papa hatte da andere Vorstellungen. Er war strikt dagegen und meinte, ein Display sei zu teuer. Obwohl es ja eigentlich mein eigenes Geld war, durfte ich mir am Ende gerade einmal vier Boosterpacks kaufen. Und dann kam der absolute Wahnsinn! Ausgerechnet in diesen vier Boostern zog ich tatsächlich die zweitwertvollste Karte der gesamten Serie. Ich konnte mein Glück kaum fassen! Am nächsten Tag bin ich natürlich direkt mit Papa wieder in den Laden. Dort haben wir die Karte verkauft – und plötzlich sah die Welt ganz anders aus. Was soll ich sagen? Am Ende hielt ich doch noch mein heiß ersehntes Display in den Händen … und hatte zusätzlich sogar noch 40 Euro bar übrig. Manchmal schreibt das Glück eben die besten Geschichten!
Doch jetzt kommen wir endlich zum nächsten großen Highlight: meinen 9. Geburtstag! Wie jedes Jahr hatten Mama, Papa und mein großer Bruder am Abend vorher schon alles vorbereitet. Die Geschenke lagen bereit, der Geburtstagstisch war liebevoll dekoriert und die Vorfreude war riesig – zumindest bei mir. Obwohl Samstag war, hatte natürlich niemand eine Chance, auszuschlafen. Ich war viel zu aufgeregt, um auch nur eine Minute länger im Bett zu bleiben. Schließlich gibt es bei uns eine feste Tradition: Am Geburtstag wartet die ganze Familie schon unten bei den Geschenken auf das Geburtstagskind. Also nichts wie raus aus dem Bett und die Treppe runter! Und da standen sie alle schon grinsend – zusammen mit einem Berg an Geschenken. Wahnsinn... einfach wieder Wahnsinn, was da alles auf mich gewartet hat! Natürlich konnte ich mich nicht bremsen und habe ein Geschenk nach dem anderen aufgerissen. Das Rascheln des Geschenkpapiers, die Spannung vor jedem Paket und die Überraschung beim Auspacken – genau das macht einen Geburtstag doch aus. Mit jedem Geschenk wurde mein Grinsen ein Stück breiter, und ich war mir sicher: Dieser Geburtstag würde etwas ganz Besonderes werden.
Und natürlich wurde es ein ganz besonderer Geburtstag. Wenn man schon einmal das Glück hat, an einem Samstag Geburtstag zu haben, dann muss man das schließlich auch richtig ausnutzen! Ab 17 Uhr ging es los: Ich hatte meine Freunde zu einer großen Übernachtungsparty eingeladen. Die Vorfreude war riesig – nicht nur bei mir. Wir hatten alle schon tagelang darauf hingefiebert und konnten es kaum erwarten, dass es endlich losging. Natürlich wurden als Erstes die Geschenke ausgepackt und bestaunt. Danach wurde es Zeit, den Hunger zu stillen. Schließlich braucht man für so einen Abend jede Menge Energie. Das eigentliche Abenteuer begann aber erst danach. Bevor wir später unser Nachtlager im Keller bezogen – dort hatten wir ein riesiges Matratzenlager aufgebaut – verwandelten wir das Wohnzimmer kurzerhand in ein kleines Kino. Mit Snacks, guter Stimmung und einem spannenden Film fühlten wir uns fast wie im echten Kino. Doch damit war der Abend noch lange nicht vorbei. Als es draußen langsam dunkel wurde, wartete noch ein echtes Highlight auf uns: eine "nächtliche" Schatzsuche! Mit Taschenlampen bewaffnet machten wir uns auf die Suche nach den versteckten Hinweisen. Jeder gefundene Zettel brachte uns dem Schatz ein Stück näher, und die Aufregung wurde mit jeder Station größer. Erst danach ging es hinunter in den Keller, wo unser riesiges Matratzenlager schon auf uns wartete. Geschlafen wurde allerdings erst deutlich später – schließlich gab es noch viel zu erzählen, zu lachen und herumzualbern. Was für ein unglaublicher Tag! Ich glaube, wir hatten alle einen Riesenspaß. Aber ich kann euch auch sagen: Am nächsten Morgen waren nicht nur meine Gäste, sondern ich selbst mindestens genauso erledigt. Nach so viel Action waren wir alle völlig platt – und genau so sollte eine gelungene Übernachtungsparty doch auch enden.
Eine Woche später stand das nächste schöne Ereignis an: Oma und Opa kamen zu Besuch. Natürlich wollten sie es sich nicht nehmen lassen, meinen Geburtstag auch noch mit mir zu feiern. Genau wie an meinem Geburtstag spielte das Wetter allerdings wieder nicht wirklich mit. Schon bei unserer kleinen Nachtwanderung zur Übernachtungsparty hatten wir nur mit viel Glück ein trockenes Zeitfenster erwischt. Und auch an diesem Wochenende zeigte sich der Himmel eher grau als blau. Regen, Wolken und immer wieder ein paar Schauer – typisch norddeutsches Wetter eben. Aber ganz ehrlich: Das konnte uns die gute Laune überhaupt nicht verderben. Wir haben das Beste daraus gemacht und gemeinsam mit Oma und Opa eine richtig schöne Zeit in Hamburg verbracht. Schließlich kommt es nicht darauf an, ob die Sonne scheint, sondern mit wem man unterwegs ist. Ein besonderes Highlight war unsere Hafenrundfahrt. Es war total spannend, die riesigen Containerschiffe aus nächster Nähe zu sehen und dabei jede Menge interessante Geschichten über den Hamburger Hafen zu erfahren. Gleichzeitig gab es auch immer wieder etwas zu lachen, denn unser "Kapitän" hatte einen richtig guten Sinn für Humor und sorgte unterwegs für viele lustige Momente. Und als wäre das noch nicht genug, traf ich an diesem Wochenende sogar noch Stitch! Natürlich musste ich sofort ein Erinnerungsfoto machen. Das war eine Überraschung, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte, und sie machte den Besuch von Oma und Opa gleich noch ein Stück besonderer. Auch wenn das Wetter diesmal nicht auf unserer Seite war, wurde es am Ende ein wunderschönes Wochenende, an das ich mich gerne zurückerinnere.
Natürlich waren Oma und Opa eigentlich gekommen, um Haios 9. Geburtstag mit uns zu feiern. Aber das bedeutete ja noch lange nicht, dass ich leer ausgehen würde. Wenn Oma und Opa zu Besuch sind, ist schließlich fast immer auch für mich etwas dabei. Mit Opa hatte ich zuerst einmal ein ganz besonderes Projekt: Ich brachte ihm das Schachspielen bei. Zumindest versuchte ich das. Und dann kam natürlich noch die Frage nach einem Geschenk für mich. Das Beste daran: Ich durfte es mir selbst aussuchen! Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Also ging es ab in den Laden meiner Wahl – und dort wartete schon die nächste Überraschung. Auf fast alles gab es 70 % Rabatt! Da konnte ich mein Glück kaum fassen. Plötzlich waren Dinge erschwinglich, die vorher weit außerhalb meines Budgets gelegen hätten. Tja, wie mein kleiner Bruder weiter oben schon gesagt hat: Glück muss man haben! Statt mit einer kleinen Tüte den Laden zu verlassen, schleppte ich am Ende eine riesige Einkaufstasche nach draußen. Ich glaube, Oma und Opa hatten mit deutlich weniger gerechnet – aber bei so einem Angebot konnte man einfach nicht widerstehen. Und ich ganz bestimmt nicht.
Klar, allein mit Haios Kommunion und seinem Geburtstag ist dieser Bericht eigentlich schon randvoll. Trotzdem gab es noch so viele weitere schöne Momente, über die wir stundenlang erzählen könnten. Zum Beispiel ist unsere französische Nachbarin jetzt offiziell stolze Besitzerin der deutschen Staatsbürgerschaft! So etwas muss natürlich gefeiert werden. Und unsere Eltern wären nicht unsere Eltern, wenn sie sich das hätten entgehen lassen. Also wurde gemeinsam angestoßen, gelacht und ein richtig schöner Abend miteinander verbracht. Ein anderes Highlight war unser Grillabend mit Freunden. Der hatte allerdings einen ganz besonderen Anlass: Die nagelneue Außenküche musste schließlich eingeweiht werden! Und mal ehrlich – so etwas macht doch erst richtig Spaß, wenn man gute Freunde dabeihat.
Eben, es gäbe noch so viel mehr, von dem wir euch erzählen könnten. Da waren zum Beispiel die Waldspiele mit meiner Klasse. Das hat richtig Spaß gemacht! Und Papa war auch mit dabei – als einer von zwei Elternhelfern aus unserer Klasse hat er auch eine Station betreut und dafür gesorgt, dass alles reibungslos ablief. Eine Woche später wurde es dann musikalisch. Eine ganze Woche lang haben wir in der Schule getrommelt, geübt und gemeinsam Rhythmen einstudiert. Zum krönenden Abschluss gab es den großen Trommelapplaus, zu dem auch alle Eltern eingeladen waren. Und weil das Thema Laufen in diesem Bericht ja schon mehrfach vorkam, möchte ich auch damit den Bericht abschließen. Das letzte Foto zeigt den Spendenlauf an unserer Schule. Natürlich ging es dabei nicht nur um möglichst viele gelaufene Runden, sondern vor allem darum, gemeinsam etwas Gutes zu tun.
Ok beim nächsten Mal darf dann auch mein großer Bruder wieder mehr erzählen, dies war halt mal mein Bericht;-)
Bis dahin macht es wie wir und genießt das Leben!