So Leute, da sind wir wieder und berichten euch dieses Mal, wie wir ins Jahr 2026 reingekommen sind. Aber vorher wollen wir euch natürlich auch ausführlichst darüber berichten, wie wir die Weihnachtsfeiertage verbracht haben. Weihnachten bedeutet ja auch, dass es so einiges vorzubereiten gilt. Ich mache mich da in der Küche schon ganz gut. Wer weiß, vielleicht werde ich ja auch Koch und nicht Bauer oder Feuerwehrmann. Auf alle Fälle habe ich schon ab und an mal für Papa sein Mittagessen in der Pfanne zubereitet und auch bei den Rouladen für Weihnachten habe ich schon richtig mitgeholfen. Ja auch das Lebkuchenhaus ist von mir.
Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien findet immer das Weihnachtsingen statt. Mama und Papa hatten es in diesem Jahr mal beide geschafft und konnten unser Können bewundern. Ok, auch wir hätten für unsere Leistung sicherlich einen fetten Blumenstrauß verdient, aber ich muss zugeben, der da unten war nicht für uns und eigentlich auch nicht einmal für Mama. Aber da die Nachbarn ihn kurz bevor sie in den Urlaub gefahren sind bekommen hatten und den schlecht mitnehmen konnten, durfte unsere Familie sich an der Blumenpracht erfreuen. War schon echt der Hammer der Strauß.
Aber schaut mal her, unser Weihnachtsbaum war doch mindestens genauso der Hammer. Auch dieses Jahr hatten wir wieder einen Baum, der bis unter die Decke reichte und einfach superschön aussah. Doch mein kleiner Bruder und ich sind uns einig, das ganze sieht noch 1000 Mal besser aus, wenn denn dann endlich die Geschenke unterm Baum liegen;-)
Mein großer Bruder und ich hatten wieder reichlich zu tun, zum einen mussten ja erstmal all die Geschenke ausgepackt werden und dann musste davon ein Großteil gleich an Heiligabend auch noch aufgebaut werden. Papa meinte nur, ich hätte da aber eine seltsame Krippe vom Weihnachtsmann geschenkt bekommen.
Natürlich ist das überhaupt keine Krippe, die Experten unter euch haben das natürlich schon längst gecheckt und auch das die Geschenke vom Weihnachtsmann kommen, also das braucht ihr uns nicht mehr zu erzählen. Mein kleiner Bruder und ich wir machen uns zu Weihnachten auch gegenseitig Geschenke. Mama und Papa waren begeistert, sie meinten, das wären ja die schönsten Geschenke überhaupt - ok, waren ganz nett, aber letztendlich bevorzugen mein kleiner Bruder und ich dann doch die anderen Geschenke. Na, aber keine Frage, natürlich habe ich mich auch super über das Herz von meinem Bruder gefreut und er sich über mein gemaltes Bild (man beachte den Satz oben links)!
Am ersten Weihnachtstag ging es dann direkt weiter, wir sind zu unseren Verwandten gefahren und haben dort dann mit alle Mann und Frau weiter Weihnachten gefeiert. Klar gab es auch dort wieder Geschenke. Während mein Cousin und ich dann oben ein wenig gezockt haben, haben mein großer Bruder und unsere Cousine unten im Keller schon wieder was aufgebaut. Und ich glaube man kann es gut erkennen, wir hatten alle viel Spaß.
Aber nicht nur wir haben Spaß gehabt, auch die Erwachsenen hatten reichlich Spaß und haben die Korken knallen lassen. Da tut dann am nächsten Morgen ein ausgiebiger Spaziergang in der Sonne allen gut, obwohl es wirklich schweinekalt war. Die Birke (das Flüsschen im Hintergrund) war sogar teilweise zugefroren.
Ha, ihr glaubt doch etwa nicht, dass es das dann schon war mit den Weihnachtsfeierlichkeiten. Nix da, wir sind dann am 2ten Weihnachtstag direkt weiter zu Oma Margret und was soll ich sagen, auch dort gab es schon wieder Geschenke. Wir wussten schon gar nicht mehr wohin mit unserer Freude. Echt einfach der Hammer all die Geschenke.
Bei Oma Margret haben wir dann auch unseren anderen Cousin und Cousine wieder getroffen, die hatten ja zu Nikolaus noch in Hamburg auf uns aufgepasst. Zusätzlich sind wir dann auch noch mal schnell zu unseren anderen Cousin und Cousine gefahren. Wir wollten uns doch mal genau anschauen, was die denn so zu Weihnachten geschenkt bekommen hatten.
Was kommt nach Weihnachten? Richtig, dann steht ja schon der Jahreswechsel an. Wir waren praktisch gerade wieder zu Hause, da haben wir uns direkt mit den Nachbarn in die Vorbereitungen gestürzt. All die Knallerbsen, Knallfrösche, dicken Brummer und Feuerkreisel sollen ja direkt "ab feuerbereit" sein. Auch Papa hatte im Garten etwas vorbereitet.
Tja nur, als Papa dann seine Wunderkerzen im Garten zu Mitternacht angezündet hat, da waren wir alle viel zu sehr damit beschäftigt auf der Straße unser Feuerwerk abzubrennen. Also auf Papa seine Wunderkerzen hat echt keiner geachtet, teilweise war eh alles so verqualmt, dass man kaum 10 Meter weit gucken konnte. Ich habe dieses Jahr auch zum ersten Mal die dickeren Knaller selber angezündet. Ey, puh, da muss man echt ganz schön aufpassen, einmal bin ich fast nicht mehr schnell genug weggekommen. Also ich habe schon gemerkt, ganz ohne und ungefährlich ist es nicht, aber hey, es macht halt so viel Spaß. Ergo drauf verzichten möchten wir auch nicht wirklich, auch wenn wir wissen, dass es für unser Umwelt und auch für all die Tiere nicht so gut ist.
Mama und Papa hatten ein paar Leuten aus der näheren Umgebung gesagt, dass unsere Haustür zu Silvester offen steht und das sie gerne vorbei kommen können. Tja, das haben die sich nicht zweimal sagen lassen und so haben wir dann mit ganz vielen netten Leuten aus der näheren Umgebung ins neue Jahr reingefeiert.
Papa hatte mal kurzerhand sein Büro unten im Keller zu einem Kinosaal umgebaut. So konnten die Erwachsenen oben in Ruhe feiern und wir haben einen Film nach dem anderen geschaut. Man kann ja schließlich nicht stundenlang draußen sein. Wir haben nachher mal durchgezählt, anzahlmäßig haben wir Kinder 25 zu 24 gewonnen - jau, war ganz schön was los und alle waren einfach begeistert und die letzten Erwachsenen und auch Kinder sind dann gegen 3:30 Uhr in der Früh gegangen. Klar haben auch wir bis zum Schluss durchgehalten;-)
Wir hatten dann gerade die Straße von den gröbsten Spuren unserer Knallerei befreit, da ging es los. Ab dem 2. Januar kam der Schnee und er kam in solchen Mengen, wie zumindest wir alle - inklusive Mama und Papa - es in Hamburg noch nicht erlebt hatten. Schaut es euch an, auf den Gartenmöbel befand sich schließlich 30 cm Schnee, also da träumt so manches Skigebiet im Mittelgebirge von.
Was gibt es für uns Kinder im Winter Schöneres als Schnee und es gab ja dieses Mal wirklich reichlich davon. Wir sind im Januar nicht nur einmal mit dem Schlitten von Papa zur Schule gezogen worden und natürlich ging es auch nach der Schule gleich wieder raus in den Schnee.
Die die diese Berichte schon länger verfolgen, die werden es wissen, nicht ganz weit von unserem Haus gibt es den "Sonnenberg", der bei uns von Anfang an ja eh nur "Rodelberg" genannt wurde. Während wir sonst meist nur wenige Stunden hatten, um hier ideal runter rodeln zu können, bevor aus dem schneebedeckten Hang ein brauner matschiger Hang geworden war, konnten wir dieses Mal täglich jederzeit dorthin. Über Nacht gab es meist wieder Neuschnee und so hatten wir über Tage dort ideale Bedingungen und sind fast täglich mit alle Mann los zum Rodelberg. Klar, ganz ohne Stürze geht das nie ab, aber wirklich was getan haben wir uns nie.
Wenn man dann später an den Winter 2025/26 zurückdenkt, werden sicherlich viele sagen, der war schon ungewöhnlich kalt und ungewöhnlich lang und definitiv mit ungewöhnlich viel Schnee vor allem im Norden Deutschlands verbunden. Also irgendwann ist es dann auch für uns gut gewesen mit dem Schnee und es konnte uns nicht mehr so locken. Somit macht man dann viel im Haus, denn draußen war es oft einfach zu kalt. Schön, wenn man dann hin und wieder auch gleich einen Freund zum Übernachten einladen kann und wenn man dann auch noch seinen Mit-Lieblingsverein Frankfurt live im Fernsehen zum Start der Rückrunde anfeuern kann, was will man mehr. Übrigens beim 3:3 von Frankfurt gegen den BvB kam dann gleich ein weiteres Weihnachtsgeschenk - mein HSV-Frankfurt-Schal - zum Einsatz.
So, das war es erstmal wieder. Die Temperaturen sind noch immer eisig, wir haben jetzt Anfang Februar, unsere Cousin und Cousine konnten heute Morgen aufgrund von Eisregen auf deren Hof zum wiederholten Mal in diesem Jahr Schlittschuh fahren, hier soll heute Nacht auch der Eisregen kommen. Ein wenig Neuschnee gab es heute auch schon wieder. Tja, wie lange sich dann das Winterwetter noch hält, das erzählen wir euch dann beim nächsten Mal, außerdem wird Papa ja auch bald wieder ein Jahr älter, sicherlich gibt es auch dazu dann ein paar Zeilen.
Bis dahin macht es wie wir und genießt das Leben!