Joris 11 Jahre

Ich überlasse das Feld hier nachher schon meinem großen Bruder, aber ich möchte euch hier erstmal von meiner Fahrt zum Augustenhof berichten. Einen Tag bevor Joris 11 Jahre alt werden sollte, ging es für mich los. War schon ein komisches Gefühl, zum einen war ich natürlich traurig, dass ich am Geburtstag von meinem großen Bruder nicht da sein würde und dann so eine Woche von zu Hause weg, also da hatte ich schon ein komisches Gefühl, aber die Party dort wollte ich natürlich auch nicht verpassen.

Mein großer Bruder war ja damals schon zu Anfang der 2ten Klasse auch für eine Woche dort gewesen. Wer sich daran nochmal erinnern möchte, der schaut hier. Somit hatte er mir ja schon eine Menge von dort erzählt und ich wusste so ungefähr, was mich dort erwarten würde. Tja und wenn man dann noch mit all seinen besten Freunden da ist, dann denkt man erst gar nicht soviel an zu Hause.

Joris hatte mir ja schon von all den Bewohnern auf dem Augustenhof erzählt, aber die dann selbst zu erleben und dort die Zeit mit seinen Freunden zu verbringen, so verging die Zeit dort echt wie im Fluge und ich war schneller wieder bei Mama und Papa als ich gucken konnte.

So, jetzt bin ich aber erstmal dran. Ja auch für mich war es irgendwie blöd, dass mein kleiner Bruder nicht da war und wie ihr ja sehen könnt, inzwischen sind ganz schön viele Kerzen auf meinem Kuchen, da hätte ich beim Ausblasen echt gut noch Hilfe gebrauchen können.

Aber wenn man dann so eine ganze Woche alleine zu Hause ist, dann hat man viel Zeit und Ruhe um all seine Geschenke "aufzubauen". Es gab gleich 3 Lego-Sets die hatte ich eigentlich schon direkt an meinem Geburtstag alle aufgebaut, ich bin ja eigentlich auch schon ein Lego Profi. Dass ich inzwischen auch ganz gut im Puzzeln bin, ist glaube ich auch kein Geheimnis mehr. So war dann das 1000er Susi und Strolchi Puzzle auch nach wenigen Tagen fertig.

Mit der eigentlich Party habe ich dann aber gewartet, bis auch mein kleiner Bruder von seiner Klassenreise zurück war. So und was bietet sich da für einen Lego-Profi an? Klar, seit kurzem gibt es in Hamburg einen Lego-Event-Bereich, welcher sich im neuen Westfield-Center befindet. Dort bin ich dann mit all meinen Freunden und Freundinnen hin und am Eingang wurde uns nicht zu viel versprochen!

Es erwartete uns in der Tat Fantastisches, also ob Legosteine ohne Ende und all das was aus Lego dort aufgebaut war, Elbphilharmonie, HSV- oder auch Pauli-Stadion, das schaut ihr euch am besten einfach mal selber an. Ich kann auch nur empfehlen, schaut euch dort im Kino einen der 4D-Lego-Filme an. Nicht das man Dank der Brillen sich mittendrin befindet, man wird sogar nass, wenn es dort durchs Wasser geht, in der Tat fantastisch!

Vor und nach dem Legohaus wurden all die hungrigen Mäuler noch bei uns versorgt. Nach einer zünftigen Mittagsmahlzeit ging es mit Bus und Bahn zum Legohaus und im Anschluss musste ich dann nochmal unter Beweis stellen, dass ich noch genug Puste habe, um 11 Kerzen gleichzeitig auszublasen.

Natürlich haben wir auch sonst noch viele andere Sachen erlebt. Mein Freund von nebenan hat z.B. mal wieder bei uns übernachtet und da Deutschland gerade ein WM-Qualifikationsspiel hatte, haben wir mal eben schnell eine eigene Fanzone auf der Couch aufgemacht. Im Kino waren wir seit langem auch mal wieder, "Zoomania 2", dazu kann ich auch wieder nur sagen, einfach fantastisch, den solltet ihr euch auch mal anschauen, wenn noch nicht geschehen.

Mama und Papa haben sich natürlich auch immer mal wieder ihre Zeiten genommen und sind alleine los. Mama mit ihren Mädels auf den Bunker und Papa hat sich mit seinen Jungs von der Hedi aus mal wieder Hamburg bei Nacht angeschaut. Papa hat auch ganz heimlich einen für sich persönlichen Rekord aufgestellt. Er ist doch tatsächlich innerhalb von 10 Tagen gleich 4mal im HSV-Stadion gewesen. Einmal hat er dann auch uns mitgenommen, zum HSV-Weihnachtssingen!

Wir haben übrigens auch unseren Garten ein wenig verschönert, zum einen gab es Steinplatten für den Bereich, wo ja auch mein Hochbeet steht und Mama und Papa haben sich noch ein paar Platten vor ihre Gartenbank legen lassen, damit dort eine weitere gemütliche Sitzecke entstanden ist, die jetzt in der Weihnachtszeit auch schon das ein oder andere Mal von den beiden genutzt wurde.

Adventszeit, das heißt ja warten auf Weihnachten, wir sagen nur, gut dass es Adventskalender gibt, die die Wartezeit schon mal verkürzen und noch besser, dass dann ja schon früh im Dezember auch noch der Nikolaus kommt. Natürlich hatten wir wieder fleißig Schuhe geputzt und an die Tür gestellt und es hat sich auch dieses Jahr wieder so richtig gelohnt, alle Schuhe waren gefüllt. Als besonderes Highlight haben uns dann Fiete und Jante an Nikolaus besucht und haben einen Abend und eine Nacht auf uns aufgepasst, da Mama und Papa mit ihren Freunden zum Weihnachtsmarkt wollten.

Ach, was wir noch ganz vergessen haben zu erzählen, Ende November hatten wir doch tatsächlich nochmal Schnee. Ok, ok, ok, der ist nur ganz kurz liegen geblieben. Was für ein Glück, das ich gerade an diesem Tag schulfrei hatte, weil alle Lehrer eine Konferenz gemacht haben. Da habe ich natürlich gleich die freie Zeit genutzt, um noch schnell mit Papa einen Schneemann zu bauen. Ansonsten versuche ich mir irgendwie die Wartezeit auf Weihnachten zu verkürzen. Irgendwer hatte mal gesagt, wenn man auf dem Kopf steht, vergeht die Zeit schneller. Habe es probiert, aber die Zeit ist nicht wirklich schneller vergangen.

Aber bis Weihnachten ist dann jetzt doch nicht mehr so lange und logisch, davon werden wir dann im nächsten Bericht ausführlichst berichten. Euch allen noch eine schöne Vorweihnachtszeit und wir wünsche euch an dieser Stelle schon mal einen guten Rutsch ins Jahr 2026 und ...

Bis dahin macht es wie wir und genießt das Leben!

 

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